Leichtathletik-Fest auf dem Schlossfeld: Starke Leistungen der Artherinnen in Willisau

Bei strahlendem Sonnenschein und idealen äusseren Bedingungen fand am vergangenen Samstag, dem 2. Mai 2026, das traditionsreiche Willisauer Leichtathletikmeeting statt. Unter den knapp 600 Teilnehmenden zeigten auch vier Athletinnen aus Arth ihr Können und setzten Ausrufezeichen in einem hochkarätigen Feld.

Das Willisauer Schlossfeld verwandelte sich einmal mehr in einen Hexenkessel der Leichtathletik. Mit rund 1500 Disziplinenstarts war die 53. Austragung des Meetings stark besetzt. Der organisierende STV Willisau bot den Athletinnen und Athleten eine perfekte Bühne für erste Standortbestimmungen in der noch jungen Freiluftsaison.

Vielseitigkeit als Trumpf für Arth

Die Arther Delegation überzeugte am vergangenen Wettkampfwochenende mit einem beeindruckend breiten Leistungsprofil. Melina Contratto zeigte ihre Vielseitigkeit in der Kategorie U16: Über die 80 m Hürden steigerte sie sich auf starke 13,64 Sekunden und stellte damit eine neue persönliche Bestleistung auf. Auch im Hochsprung mit 1,35 m sowie im Weitsprung mit 4,53 m gelangen ihr technisch saubere und konstante Versuche, die ihre Sprungkraft eindrucksvoll unterstrichen. Ein wahres Mammutprogramm absolvierte Madlaina Wiederkehr (ebenfalls Kategorie U16), die gleich in vier Disziplinen antrat. Über die 80 Meter sprintete sie 10,86 Sekunden, bevor sie über die Hürden mit 13,00 Sekunden eine neue Bestmarke setzte. Im Weitsprung (4,36 m) und im Kugelstossen (5,99 m) sammelte sie weitere wertvolle Resultate. Während auf der Bahn die Sprints im Mittelpunkt standen, setzte Lieve Sumi (Kategorie U16) in den technischen Disziplinen starke Akzente. Als Wurfspezialistin brachte sie ihre Geräte konstant auf beachtliche Weiten. Im Kugelstossen erreichte sie 9,71 m, im Diskuswerfen steigerte sie sich auf 32,09 m und im Speerwurf auf 34,85 m – beide neue persönliche Bestleistungen.

Ein gelungener Saisonauftakt

In der jüngeren Kategorie U14 vertrat Rahel Inderbitzin die Farben Arths und zeigte, dass mit ihr in dieser Saison zu rechnen ist. Über 60 Meter verbesserte sie sich auf 9,23 Sekunden und stellte damit ebenso eine persönliche Bestleistung auf wie im Hochsprung, wo sie 1,35 m meisterte. Mit 3,95 m im Weitsprung rundete sie ihren gelungenen Wettkampf ab. Mit starken Resultaten in Sprint, Sprung und Wurf präsentierte sich die Delegation in hervorragender Form und darf optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe blicken.

Bericht: Eliane Bürgi